Eine Devisenoption gibt ihrem Käufer das Recht, einen vereinbarten Betrag einer Währung gegen eine andere zu einem festgelegten Kurs und innerhalb beziehungsweise an einem festgelegten Zeitraum zu tauschen. Der Käufer muss dieses Recht nicht ausüben. Der Verkäufer der Option übernimmt bei Ausübung die vertragliche Verpflichtung.

Call, Put und Prämie

Eine Call-Option gewährt das Recht, eine bestimmte Währung zu kaufen; eine Put-Option das Recht, sie zu verkaufen. Für dieses Recht zahlt der Käufer üblicherweise eine Prämie. Ausübungsart, Fälligkeit und Abrechnung richten sich nach den Vertragsbedingungen.

Devisenoptionen können Wechselkursrisiken begrenzen und zugleich günstige Kursentwicklungen offenlassen. Sie sind komplexe Finanzinstrumente: Wert und Risiko hängen unter anderem von Wechselkurs, Laufzeit, Volatilität und Zinsdifferenzen ab. Eine Option auf einen Swap (Swaption) ist ein anderes Produkt als eine gewöhnliche Kassawährungsoption.

Vor dem Abschluss sollten Szenarien, maximale Verluste, Prämie und Liquiditätsbedarf verstanden werden.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Käuferrecht, Verkäuferpflicht, Prämie und Swapoption abgegrenzt.