Diversifikation verteilt Anlagen auf verschiedene Wertpapiere, Branchen, Regionen oder Anlageklassen. Wenn deren Renditen nicht vollständig gleichläufig sind, kann die Schwankung des Gesamtportfolios geringer sein als die einzelner Positionen. Entscheidend ist die gemeinsame Entwicklung der Anlagen, nicht allein ihre Anzahl.

Grenzen der Risikostreuung

In Marktkrisen können Korrelationen steigen und viele Anlagen gleichzeitig fallen. Diversifikation beseitigt weder systematisches Marktrisiko noch Verlustrisiken. Häufiges Umschichten kann zudem Kosten und steuerliche Folgen auslösen.

Eine passende Streuung hängt von Anlageziel, Zeithorizont, Liquiditätsbedarf und Risikotragfähigkeit ab. Vergangene Korrelationen sind keine Garantie für künftige Entwicklungen.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Risikominderung als bedingter Portfolioeffekt mit Krisengrenzen dargestellt.