IT-gestütztes Versicherungscontrolling nutzt Daten- und Berichtssysteme, um Bestände, Beiträge, Schäden, Kosten, Kapital und Risiken auszuwerten. Systeme können Informationen aus Vertragsverwaltung, Schadenbearbeitung, Rechnungswesen und Aktuariat zusammenführen.

Die Aussagekraft hängt von Datenqualität, einheitlichen Definitionen und nachvollziehbarer Modellierung ab. Versicherer müssen zudem Datenschutz, Informationssicherheit und einschlägige Aufsichtsanforderungen beachten. Zugriffe sollten rollenbasiert und Ergebnisse prüfbar sein.

Automatisierte Auswertungen unterstützen Fachleute, ersetzen jedoch nicht die fachliche Prüfung von Annahmen, Ausreißern und Modellgrenzen. Welche Systeme eingesetzt werden, unterscheidet sich nach Größe und Geschäftsmodell.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Aktuelle Daten- und Governanceanforderungen berücksichtigt.