Eine Markttypologie teilt Märkte nach einem bestimmten Analysezweck ein. Mögliche Kriterien sind Produkt- oder Dienstleistungsart, geografische Reichweite, Kundengruppe, Zahl der Anbieter, Wettbewerbssituation oder Transaktionsform.

Volkswirtschaftliche Modelle betrachten Märkte etwa nach ihrer Struktur und Preisbildung. Unternehmen grenzen Märkte häufig aus Sicht ihrer Kunden und angebotenen Alternativen ab. Beide Perspektiven können zu unterschiedlichen Einteilungen führen.

Eine Marktklassifikation sollte klar benennen, welche Produkte, Kunden, Regionen und Zeiträume sie umfasst. Die gewählte Typologie ist ein Analysewerkzeug und keine unveränderliche Eigenschaft eines Marktes.

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.