Preispolitik umfasst die Entscheidungen eines Unternehmens über Preise und Konditionen, zu denen Produkte oder Dienstleistungen angeboten und eingekauft werden. Dazu gehören Listenpreise, Rabatte, Zahlungsbedingungen, Preisbündel und mögliche Preisdifferenzierung.
Für Verkaufspreise sind mehrere Perspektiven wichtig: Kosten bestimmen, welche Erlöse zur Finanzierung nötig sind; Kundennutzen und Zahlungsbereitschaft beeinflussen, welche Preise akzeptiert werden; Wettbewerber und Alternativen prägen die Marktposition. Keine dieser Größen legt allein eine allgemeingültige Preisober- oder -untergrenze fest.
Einkaufs- und Verkaufspreise
Im Einkauf verhandelt das Unternehmen Konditionen gegenüber Lieferanten und beurteilt dabei Qualität, Versorgungssicherheit und Gesamtkosten. Im Verkauf muss ein Preis zugleich verständlich, rechtlich korrekt und mit dem Angebot vereinbar sein.
Preisentscheidungen sollten zu Positionierung und Zielen passen. Absatz, Umsatz und Gewinn sind unterschiedliche Erfolgsgrößen: Ein niedrigerer Preis kann die Menge erhöhen und dennoch den Gewinn senken.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Konditionen und Zielkonflikte bei Kauf und Verkauf ergänzt.