Reverse-Marketing beschreibt eine Käuferperspektive auf die Beschaffung: Das einkaufende Unternehmen formuliert seinen Bedarf, identifiziert geeignete Lieferanten und gestaltet die Zusammenarbeit aktiv. Der Begriff wird unterschiedlich verwendet und bezeichnet keine standardisierte Methode.
Beschaffung kann neben Preis und Qualität auch Lieferfähigkeit, Innovation, Nachhaltigkeit, Service und Risiken berücksichtigen. Eine langfristige Lieferantenbeziehung kann Nutzen schaffen, zugleich aber Abhängigkeiten erhöhen.
Ein strukturierter Prozess umfasst Bedarf, Marktanalyse, Auswahl, Verhandlung, Vertrag und laufende Bewertung. Wettbewerbs- und Vergaberegeln sind zu beachten, wo sie gelten.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.