Scoring-Modelle vergeben für Alternativen Punkte auf mehreren Kriterien und führen die Werte häufig mit Gewichtungen zusammen. Sie werden etwa bei Kunden-, Produkt-, Lieferanten- oder Projektbewertungen genutzt.

Ein nachvollziehbarer Ablauf definiert Ziel und Alternativen, wählt relevante Kriterien, legt Skalen und Gewichte fest, bewertet Daten und prüft die Robustheit des Ergebnisses. Gewichtungen spiegeln Prioritäten der Entscheider wider und sind keine naturgegebenen Werte.

Ein hoher Score garantiert nicht die beste Entscheidung. Unsichere Daten, doppelt gezählte Kriterien und Wechselwirkungen können die Rangfolge verzerren. Sensitivitätsanalysen und qualitative Prüfung helfen, Grenzen sichtbar zu machen.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.