Speichervirtualisierung trennt die logische Sicht auf Speicher von den zugrunde liegenden physischen Laufwerken oder Systemen. Eine Software- oder Controller-Schicht kann mehrere Ressourcen bündeln, Speicherbereiche auf Geräte abbilden oder Kapazität flexibel zuweisen.

Für Server und Anwendungen erscheint der Speicher dadurch als logisches Volume oder als bereitgestellter Speicherpool. Je nach Lösung kann die Virtualisierung im Speichersystem, in einem Netzwerkgerät, im Betriebssystem oder in einer Softwareplattform erfolgen.

Die Abstraktion vereinfacht Verwaltung und Kapazitätszuweisung, beseitigt aber nicht die Grenzen der physischen Infrastruktur. Leistung, Ausfallsicherheit, Datenmigration und Wiederherstellung müssen weiterhin anhand der konkreten Architektur geplant werden.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Abstraktion und Grenzen physischer Ressourcen präzisiert.