SQLite ist eine quelloffene Datenbank-Engine, die als Bibliothek in eine Anwendung eingebunden wird. Sie benötigt in der Regel keinen separaten Datenbankserver und speichert eine Datenbank üblicherweise in einer einzelnen Datei. SQL-Abfragen und Transaktionen werden direkt durch die eingebettete Engine verarbeitet.
Das macht SQLite für mobile Apps, Desktopprogramme, lokale Datenhaltung, Tests und kleinere Dienste attraktiv. „Serverlos“ bedeutet dabei nicht, dass Datenbanken ohne Betriebssystem oder Dateizugriff funktionieren: Die Anwendung braucht weiterhin passende Dateirechte und eine geeignete Speicherumgebung.
SQLite ist nicht für jedes Szenario ein Ersatz für eine zentrale Client-Server-Datenbank. Viele gleichzeitige Schreibzugriffe, zentrale Benutzerverwaltung und verteilte Zugriffe können eine andere Architektur erfordern. Die konkrete Eignung hängt von Zugriffsmuster und Betriebsanforderungen ab.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Architektur und typische Einsatzgrenzen erläutert.