Trusted Computing bezeichnet Konzepte, bei denen Plattformen bestimmte Sicherheitsfunktionen in Hardware oder Firmware verankern. Dazu gehören etwa geschützte Schlüssel, Messungen des Startvorgangs und die Möglichkeit, einen Gerätezustand gegenüber einem Dienst nachzuweisen.

Ein TPM oder eine andere Vertrauenskomponente beweist nicht automatisch, dass ein System frei von Schadsoftware ist. Aussagekraft hängt von Messkette, Firmware, Richtlinien, Implementierung und dem prüfenden Dienst ab.

Sicherheitsarchitektur sollte transparent machen, wer den Zustand bewertet und welche Folgen ein Nachweis hat. Nutzer- und Unternehmensinteressen, Wiederherstellungsmöglichkeiten und Datenschutz gehören in die Planung.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.