Algorithmusökonomie ist kein einheitlich abgegrenzter Fachbegriff. Er wird verwendet, um wirtschaftliche Aktivitäten zu beschreiben, bei denen Algorithmen zentrale Aufgaben übernehmen – etwa Empfehlungen, Such- und Vermittlungsdienste, Preisberechnungen oder automatisierte Entscheidungen.
Algorithmen können große Datenmengen verarbeiten und Abläufe unterstützen. Ihre Ergebnisse hängen jedoch von Daten, Zielvorgaben und Modellannahmen ab; automatisierte Entscheidungen sind deshalb nicht automatisch neutral oder fehlerfrei.
Für Unternehmen sind neben Effizienz und Skalierbarkeit auch Transparenz, Zuständigkeit, Datenschutz und Folgen für Betroffene zu berücksichtigen. Der Begriff beschreibt ein wirtschaftliches Umfeld, keine bestimmte Softwarearchitektur.
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.