Outputlücke

Die Outputlücke bezeichnet die Differenz zwischen tatsächlicher gesamtwirtschaftlicher Produktion und dem geschätzten Produktionspotenzial. Das Potenzial ist nicht direkt messbar und hängt von Modellannahmen ab. Eine negative Outputlücke kann auf ungenutzte Kapazitäten hindeuten; sie ist keine einfache Zählung verfügbarer Maschinen oder Arbeitskräfte.

Angebotsüberschuss auf einem Markt

Ein Angebotsmengenüberschuss liegt bei einem bestimmten Preis vor, wenn die angebotene Menge größer ist als die nachgefragte. Er kann etwa zu Lageraufbau oder Preisanpassungen führen. Das ist eine Betrachtung eines konkreten Marktes, nicht die gesamtwirtschaftliche Differenz zum Produktionspotenzial.

Auch am Arbeitsmarkt sind „Angebot“ und „Nachfrage“ anders zugeordnet als am Gütermarkt: Arbeitskräfte bieten Arbeit an, Unternehmen fragen sie nach. Begriffe müssen daher mit Markt und Modell angegeben werden.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.