Die Aufbauorganisation ordnet Aufgaben, Stellen, Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse in einer Organisation. Sie beantwortet unter anderem, wer bestimmte Aufgaben übernimmt, wem berichtet wird und wo Entscheidungen getroffen werden.
Ein Organigramm kann die formale Struktur sichtbar machen. Es bildet jedoch nicht automatisch informelle Zusammenarbeit, Projektbeziehungen, tatsächliche Entscheidungswege oder alle fachlichen Weisungsrechte ab. Organisationen können einlinien-, mehrlinien-, matrix- oder teamorientierte Strukturen kombinieren.
Gestaltung
Eine klare Struktur reduziert Zuständigkeitslücken, sollte aber Abstimmung nicht unnötig erschweren. Aufgaben, Verantwortung und Befugnisse müssen zusammenpassen; gesetzliche Pflichten bleiben unabhängig vom Organigramm bestehen.
Die Aufbauorganisation ist von der Ablauforganisation zu unterscheiden: Die eine ordnet Zuständigkeiten, die andere gestaltet Arbeitsabläufe und Prozessschritte.
Abbildung zum Thema

Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Formale Struktur und tatsächliche Arbeitsbeziehungen unterschieden.