Die Ausbeutegradabweichung entsteht, wenn die tatsächlich erzielte Gutmenge je eingesetzter Materialmenge von der geplanten Ausbeute abweicht. Eine geringere Ausbeute kann zusätzlichen Materialverbrauch, Ausschuss oder Nacharbeit verursachen.
Für die Analyse müssen Sollverbrauch und Istverbrauch auf vergleichbare Produktionsmengen bezogen werden. Ursachen können Materialqualität, Prozessparameter, Bedienung oder Produktmix sein. Preisänderungen sollten getrennt von Verbrauchsabweichungen betrachtet werden.
Die Kennzahl unterstützt Ursachenanalyse, ersetzt aber keine Qualitäts- oder Sicherheitsprüfung. Verbesserungen dürfen nicht durch niedrigere Qualitätsanforderungen erkauft werden.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Ausbeute- und Preiswirkung getrennt erklärt.