Automatisches Failover ist die automatisierte Umschaltung eines Dienstes oder einer Komponente auf eine vorbereitete Alternative, wenn ein Ausfall erkannt wird. Das Ersatzsystem kann beispielsweise eine zweite Instanz, ein anderer Netzwerkpfad oder ein replizierter Datenbankknoten sein.

Die Umschaltung setzt passende Überwachung und eine abgestimmte Architektur voraus. Sie stellt nicht automatisch verlorene Daten wieder her und löst keine Sicherheitskompromittierung; dafür sind gesonderte Wiederherstellungs- und Reaktionsverfahren nötig.

Erkennungszeiten, Datenverlust und mögliche Unterbrechungen hängen vom System ab. Failover sollte regelmäßig getestet werden, einschließlich Rückschaltung und Verhalten bei geteiltem Clusterzustand.

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.