Ein BIOS- oder UEFI-Rootkit ist Schadsoftware, die Firmware oder den Startpfad eines Computers manipuliert. System-BIOS beziehungsweise UEFI-Firmware liegt typischerweise in nichtflüchtigem Flash-Speicher auf dem Gerät, nicht einfach im Arbeitsspeicher (RAM). Dadurch kann eine Manipulation unter Umständen einen Austausch des Betriebssystems oder Laufwerks überstehen.

Der Begriff bezeichnet keine normale Fernwartungs- oder Updatefunktion des Herstellers. Ein Angriff kann privilegierten Zugriff voraussetzen und hängt von konkreter Plattform und Schutzmaßnahmen ab. Er ist selten, aber wegen der hohen Systemnähe besonders schwer zu erkennen und zu bereinigen.

Herstellerseitige Firmware-Signaturen, sichere Updateprozesse, aktuelle Firmware und physischer Schutz erschweren unbefugte Änderungen. Bei einem Verdacht sollten Betroffene die Empfehlungen des Geräteherstellers oder einer IT-Sicherheitsstelle befolgen.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Rootkit von legitimer Firmwarewartung getrennt und Persistenz korrekt erklärt.