Cashflow bezeichnet im allgemeinen betriebswirtschaftlichen Sprachgebrauch einen Zahlungsstrom oder eine aus der Rechnungslegung abgeleitete Kennzahl für die Innenfinanzierungskraft. Der Periodengewinn ist nicht automatisch der Kassenüberschuss: Umsatzerlöse können vor dem Zahlungseingang entstehen, und Aufwendungen wie Abschreibungen verursachen in der Periode keine Auszahlung.

Begriff genau definieren

Je nach Kennzahl werden etwa operativer Cashflow, Cashflow aus Investitionstätigkeit und Cashflow aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der Jahresabschluss nach HGB zeigt diese Zahlungsströme in der Kapitalflussrechnung für bestimmte Unternehmen. Andere Kennzahlen, etwa ein vereinfachter Cashflow aus Jahresüberschuss plus Abschreibungen, sind keine einheitlich gesetzlich festgelegte Größe.

Vergleiche sind nur aussagekräftig, wenn Berechnung, Zeitraum und einbezogene Positionen gleich definiert sind.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Cashflow als mehrdeutige Kennzahl transparent eingeordnet.