Der Clipper Chip war ein in den 1990er-Jahren von der US-Regierung vorgeschlagener Verschlüsselungschip für Kommunikation. Das Konzept sah einen Mechanismus vor, durch den staatliche Stellen unter bestimmten Bedingungen auf hinterlegte Schlüssel zugreifen könnten.

Der Vorschlag wurde nicht als allgemeine Pflicht für sämtliche Kommunikationsunternehmen eingeführt. Er löste eine breite Debatte über staatlichen Zugriff, Datenschutz, Sicherheit und die Risiken zentral hinterlegter Schlüssel aus.

Der Clipper Chip ist heute vor allem ein historisches Beispiel in der Diskussion über Verschlüsselung und sogenannte Schlüsselhinterlegung.

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Status des Vorschlags und historische Bedeutung korrekt eingeordnet.