Distributionsanalysen untersuchen, wo und über welche Kanäle ein Angebot erhältlich ist. Hersteller können zum Beispiel numerische Distribution (Anteil der Verkaufsstellen mit Produkt) und gewichtete Distribution (Bedeutung dieser Stellen nach Umsatz) vergleichen.

Solche Kennzahlen zeigen Verfügbarkeit, beweisen aber nicht allein die Ursache für Absatz oder Markenstärke. Daten können aus Handelspanels, Kassendaten, Befragungen oder eigenen Vertriebssystemen stammen und unterscheiden sich in Abdeckung und Aktualität.

Onlinehandel, Marktplätze und stationäre Geschäfte sollten entsprechend der Fragestellung gemeinsam ausgewertet werden. Datenschutz, Vertragsbedingungen und Wettbewerbsrecht begrenzen den Austausch sensibler Vertriebsdaten.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Distributionskennzahlen und Datenbegrenzungen modernisiert.