Beim TCP-Drei-Wege-Handshake sendet der Client zunächst SYN. Der Server antwortet mit SYN-ACK; der Client bestätigt mit ACK. Danach ist die TCP-Verbindung aufgebaut und beide Seiten haben ihre Sequenznummern synchronisiert.

Der Handshake stellt einen Transportkanal her, authentifiziert aber nicht automatisch die beteiligten Personen oder Anwendungen und verschlüsselt keine Nutzdaten. Dafür sind beispielsweise TLS und geeignete Identitätsprüfungen erforderlich.

Firewalls, Paketfilter und Netzwerktests können Handshake-Fehler sichtbar machen. Verzögerungen, abgelehnte Verbindungen und verlorene Pakete haben unterschiedliche Ursachen und sollten anhand beider Endpunkte untersucht werden.

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.