ITU-T G.711 ist eine Empfehlung zur Pulscode-Modulation (PCM) von Sprachfrequenzsignalen. Sie bildet ein analoges Signal mit 8.000 Abtastungen pro Sekunde und 8 Bit je Abtastwert ab, was einer Datenrate von 64 kbit/s entspricht.

G.711 kennt die Kennlinien A-law und μ-law, die vor allem in unterschiedlichen Telefonie-Regionen verwendet werden. Das Verfahren ist einfach und weit verbreitet, benötigt aber mehr Bandbreite als stärker komprimierende Sprachcodecs.

G.711 wird in digitaler Telefonie und IP-Telefonie eingesetzt. Sprachqualität hängt neben dem Codec auch von Mikrofon, Netz, Paketverlust und Endgeräten ab.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Abtastrate, Bitrate und Varianten anhand der ITU-Empfehlung erklärt.