Die gewichtete Distribution misst, wie stark ein Produkt in Verkaufsstellen vertreten ist, und gewichtet diese Stellen nach ihrer Bedeutung im relevanten Markt. Häufig wird dazu der Umsatz der Geschäfte, die das Produkt führen, ins Verhältnis zum Umsatz aller Geschäfte der betrachteten Kategorie gesetzt.
Ein Produkt kann in wenigen umsatzstarken Geschäften eine höhere gewichtete Distribution erreichen als in vielen kleinen Läden. Die Kennzahl ergänzt damit die numerische Distribution, die lediglich den Anteil der Verkaufsstellen mit Produktverfügbarkeit zählt.
Die konkrete Berechnung hängt von Datenanbieter, Handelsstufe, Kategorie und Bezugsperiode ab. Deshalb sollten Definition und Grundgesamtheit immer zusammen mit dem Prozentwert genannt werden. Eine hohe gewichtete Distribution sagt allein noch nichts über Regalplatz, Abverkauf oder tatsächliche Verfügbarkeit einzelner Artikel aus.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.