Die Gewinnvergleichsrechnung ist ein statisches Verfahren der Investitionsrechnung. Für jede Alternative werden durchschnittliche Periodenerlöse und -kosten gegenübergestellt; häufig werden kalkulatorische Abschreibungen und Zinsen einbezogen.
Bevorzugt wird bei sonst gleichen Bedingungen meist die Alternative mit dem höheren durchschnittlichen Gewinn. Das Ergebnis ist jedoch abhängig von den angesetzten Mengen, Preisen, Nutzungsdauern und Restwerten. Zahlungszeitpunkte und der Zeitwert des Geldes werden in der einfachen Form nicht angemessen abgebildet.
Die Gewinnvergleichsrechnung eignet sich als grobe Vorauswahl bei überschaubaren Annahmen. Für langfristige Projekte sollten Unternehmen dynamische Verfahren wie Kapitalwert oder interne Rendite ergänzend prüfen.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Statische Methode von zahlungsorientierten dynamischen Verfahren abgegrenzt.