Globalisierung beschreibt die zunehmende Verflechtung von Ländern und Gesellschaften über Grenzen hinweg. Sie zeigt sich unter anderem in internationalem Handel, grenzüberschreitenden Investitionen, globalen Wertschöpfungsketten, Migration, digitalen Kommunikationsnetzen und weltweitem Wissensaustausch.
Globalisierung führt nicht automatisch zu einem einheitlichen Weltmarkt oder zu gleichen Produkten und Vorlieben. Unternehmen entscheiden je nach Branche und Markt, welche Aktivitäten sie international bündeln und welche sie an lokale Bedingungen anpassen. Auch Staaten und Regionen sind unterschiedlich stark in globale Beziehungen eingebunden.
Die Folgen sind vielfältig: Vernetzung kann Absatzmöglichkeiten, Spezialisierung und Wissensaustausch erweitern, zugleich aber Abhängigkeiten, Anpassungsdruck und ungleiche Verteilung von Chancen verstärken. Eine Bewertung sollte daher konkrete Bereiche und betroffene Gruppen unterscheiden.
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.