Grey Hat ist eine informelle Bezeichnung für Sicherheitsforschende oder Hacker, die zwischen den klassischen Kategorien White Hat und Black Hat eingeordnet werden. Häufig untersuchen sie ein System ohne vorherige Beauftragung, behaupten aber keine schädliche Absicht zu verfolgen.
Die Einteilung ist nicht rechtlich standardisiert. Eine gut gemeinte Absicht ersetzt keine Genehmigung: Unbefugte Zugriffe oder Tests können Betreiber stören und rechtliche Folgen haben, selbst wenn eine Schwachstelle später gemeldet wird.
Sicherheitsprüfungen sollten nur innerhalb eines ausdrücklich vereinbarten Umfangs stattfinden. Viele Organisationen veröffentlichen dafür Regeln zu Responsible Disclosure oder autorisierte Bug-Bounty-Programme.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Fehlende Beauftragung nicht als rechtliche Grauzone verharmlost.