Bei der Indikator-Methode wird eine zu prognostizierende Größe mithilfe eines Indikators eingeschätzt, der sich typischerweise früher verändert. Ein Auftragseingang kann zum Beispiel Hinweise auf spätere Produktion geben.

Ein zeitlicher Vorlauf beweist keine stabile Ursache. Strukturwandel, Sondereffekte oder veränderte Datenerhebung können die Beziehung aufbrechen. Indikatoren sollten deshalb über mehrere Zeiträume getestet und mit weiteren Informationen kombiniert werden.

Eine Prognose sollte Zeitraum, Datenquelle und Unsicherheit nennen. Frühindikatoren sind Entscheidungshilfen, keine Garantie für den späteren Verlauf.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Prognosebeziehung und Grenzen der Indikator-Methode erläutert.