Ein Kabelmodem stellt über ein Koaxialkabelnetz eine Verbindung zum Internetanbieter her. In vielen Netzen werden dafür Hybrid-Fiber-Coax-Strukturen (HFC) und DOCSIS-Technik verwendet.
Das Modem überträgt Daten über definierte Frequenzkanäle; die tatsächlich verfügbare Geschwindigkeit hängt von Modemklasse, Tarif, Netzsegment, Signalqualität und Auslastung ab. Ein Kabelmodem ist nicht dasselbe wie ein Funkmodem oder ein Glasfaserabschluss.
Bei Störungen helfen Signalwerte und Statusanzeigen des Modems, ersetzen aber nicht die Prüfung des Hausanschlusses und des Anbieternetzes.
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.