Eine Kapitalanalyse betrachtet, wie ein Unternehmen finanziert ist und welche Folgen daraus für Risiko und Handlungsfähigkeit entstehen. Dazu gehören Eigen- und Fremdkapital, Laufzeiten, Zinsbelastung, Fälligkeiten und Kapitalbindung.
Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad oder Zinsdeckung liefern Hinweise, hängen aber von Bilanzdefinitionen und Branche ab. Eine hohe Eigenkapitalquote garantiert nicht automatisch ausreichende Liquidität; kurzfristig fällige Schulden können trotz solider Bilanz kritisch sein.
Die Analyse sollte mit Cashflow, Geschäftsmodell, Sicherheiten und künftigen Verpflichtungen verbunden werden.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Kapitalstruktur und Liquiditätslage getrennt betrachtet.