Kernspeicher (Magnetkernspeicher) wurde in frühen Computern als Arbeitsspeicher eingesetzt. Kleine Ferritringe speicherten Bits abhängig von ihrer Magnetisierungsrichtung; Drähte dienten zum Auslesen und Ändern des Zustands.

Der Speicher war nichtflüchtig, doch das Auslesen konnte den gespeicherten Zustand verändern und erforderte ein anschließendes Zurückschreiben. Mit der Entwicklung von Halbleiterspeicher verlor Kernspeicher seine Bedeutung.

Die Technik prägte Computer von den 1950er- bis in die 1970er-Jahre, wobei Einsatzdauer und Ablösung je nach System variierten.

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Historische Technik ohne vereinfachte Erfindungszuschreibung erklärt.