Kollisionsvermeidung bezeichnet Netzwerkverfahren, die Konflikte beim Zugriff auf ein gemeinsam genutztes Übertragungsmedium unwahrscheinlicher machen. Geräte können beispielsweise vor einer Übertragung den Kanal prüfen oder Zugriffszeiten koordinieren.
Solche Verfahren beseitigen Kollisionen nicht in jeder Situation. Sie unterscheiden sich von Kollisionserkennung, bei der eine bereits aufgetretene Kollision festgestellt und behandelt wird.
Welche Technik greift, hängt vom Netzwerkstandard und Medium ab. Moderne Ethernet-Switches arbeiten typischerweise mit getrennten Verbindungen pro Port statt gemeinsamem Kollisionsmedium.
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Vermeidung nicht mit Erkennung oder Garantie verwechselt.