Lineare Pulscodemodulation (LPCM) stellt ein analoges Signal digital dar. Dazu werden Werte in regelmäßigen Zeitabständen abgetastet und auf diskrete Amplitudenstufen quantisiert, die anschließend als Zahlen kodiert werden.

Abtastrate und Wortbreite beeinflussen die zeitliche beziehungsweise Amplitudenauflösung. Eine endliche Quantisierung erzeugt grundsätzlich Quantisierungsfehler; die Rückwandlung ergibt eine Näherung des ursprünglichen Signals.

„Linear“ bezieht sich auf gleichmäßige Abstände der Quantisierungsstufen und ist von nichtlinearen Kodierungen wie A-law oder μ-law zu unterscheiden.

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Signalprozess und lineare Quantisierung präzisiert.