Die Manchester-Codierung ist ein Leitungscode für digitale Signale. Jedes Bitintervall enthält einen Übergang in der Mitte. Die Richtung dieses Übergangs steht für den Bitwert; je nach Konvention kann ein steigender Übergang beispielsweise 0 oder 1 bedeuten.

Der garantierte Übergang erleichtert dem Empfänger die Taktrückgewinnung. Die Codierung ist keine Verschlüsselung und erhöht den Signalaufwand: Für dieselbe Nutzdatenrate werden mehr Signalwechsel benötigt als bei manchen anderen Leitungscodes.

Manchester-Codierung wurde in bestimmten Kommunikationssystemen und Ethernet-Varianten eingesetzt. Die genaue Zuordnung und elektrische Ausführung sind durch den jeweiligen Standard festgelegt.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Leitungscode von Verschlüsselung abgegrenzt und Codierkonvention relativiert.