Bei nichtpräemptivem Multitasking entzieht das Betriebssystem einem laufenden Prozess die CPU nicht allein aufgrund eines Zeitlimits. Der Prozess gibt sie beispielsweise freiwillig ab oder blockiert, etwa beim Warten auf Ein- und Ausgabe.
Dieser kooperative Ansatz kann einfach sein, birgt aber das Risiko, dass ein fehlerhafter oder nicht reagierender Prozess andere Aufgaben lange aufhält. Präemptive Systeme können Ausführungszeit zuteilen und zwischen Prozessen umschalten, benötigen dafür jedoch entsprechende Laufzeit- und Synchronisationsmechanismen.
Das konkrete Verhalten hängt von Betriebssystem, Laufzeitumgebung und Programmiermodell ab. Moderne Systeme können kooperative und präemptive Mechanismen kombinieren.
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.