Die Preisvergleichsmethode (Comparable Uncontrolled Price Method, CUP) prüft einen konzerninternen Preis anhand von Preisen, die unabhängige Unternehmen für vergleichbare Geschäftsvorfälle vereinbaren. Sie kann besonders aussagekräftig sein, wenn Produkte, Leistungen, Vertragsbedingungen, Märkte und Zeitpunkte hinreichend vergleichbar sind.
Ein interner Preisvergleich nutzt Geschäfte desselben Unternehmens mit unabhängigen Kunden oder Lieferanten. Ein externer Vergleich greift auf geeignete Drittgeschäfte oder Marktpreise zurück. Anpassungen können notwendig sein, wenn etwa Qualität, Lieferbedingungen, Absatzgebiet oder Zahlungsziele voneinander abweichen.
Die Preisvergleichsmethode ist nicht automatisch für jeden Fall geeignet. Nach § 1 AStG ist die Methode zu wählen, die unter Berücksichtigung der Vergleichbarkeitsanalyse und verfügbaren Daten am besten geeignet ist. Dokumentation sollte Datenquelle, Vergleichbarkeit, Anpassungen und Ergebnis erläutern.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.