Eine Produktionsfunktion beschreibt den Zusammenhang zwischen eingesetzten Produktionsfaktoren (Input) und dem damit erreichbaren Output bei einer bestimmten Technik. Eine einfache Form ist (Q=f(L,K)), wobei (L) Arbeit und (K) Kapital bezeichnet.
Substitution und feste Kombinationen
Bei einer substitutionalen Produktionsfunktion können Faktoren in gewissen Grenzen einander ersetzen – etwa mehr Arbeitszeit und weniger Maschineneinsatz. Wie gut das möglich ist, hängt von Technik und Produktionsprozess ab. Bei einer limitationalen Funktion werden Faktoren in festen Verhältnissen benötigt; fehlt ein notwendiger Bestandteil, kann zusätzlicher Einsatz eines anderen Faktors den Ausfall nicht ausgleichen.
Die Produktionsfunktion zeigt technische Möglichkeiten. Sie wählt nicht selbst das „optimale“ Inputverhältnis. Dafür müssen Faktorpreise, Absatzmöglichkeiten und ein Ziel wie Kostenminimierung oder Gewinnmaximierung ergänzt werden.
Produktionsfunktionen sind Modelle und hängen vom betrachteten Zeitraum und der verfügbaren Technik ab. Im kurzen Zeitraum können manche Faktoren fix sein; langfristig sind mehr Anpassungen möglich.
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Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Technische Funktion von betrieblicher Optimierungsentscheidung getrennt.