Supply Chain Management (SCM) plant und koordiniert Waren-, Informations- und Finanzflüsse entlang eines Liefernetzwerks. Beteiligt sind je nach Produkt Lieferanten, Hersteller, Logistikdienstleister, Handel und Kunden.

SCM verbindet Beschaffung, Produktion, Bestandsplanung, Transport und Auftragsabwicklung. Ziele sind etwa Lieferfähigkeit, Kostenkontrolle und Reaktionsfähigkeit. Diese Ziele können in Spannung stehen: sehr geringe Bestände sparen Kosten, erhöhen aber bei Störungen das Ausfallrisiko.

Ein Liefernetzwerk muss nicht linear sein und umfasst häufig mehrere Ebenen. Gute Steuerung braucht aktuelle Daten, klare Zuständigkeiten und Notfallpläne; sie garantiert keine störungsfreie Versorgung.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.