Telepathologie ermöglicht die digitale Übertragung und Beurteilung pathologischer Bilder, etwa von Gewebeproben. Sie kann Zweitmeinungen, fachlichen Austausch und bestimmte diagnostische Abläufe unterstützen.

Die Aussagekraft hängt von Präparation, Scanqualität, Auflösung, Farbtreue und technischer Plattform ab. Digitale Bilder ersetzen nicht in jedem Fall die Untersuchung des Präparats am Mikroskop; die diagnostische Verantwortung bleibt bei den zuständigen Fachpersonen.

Gesundheitsdaten müssen sicher übertragen und gespeichert werden. Qualitätssicherung, Dokumentation, Einwilligungs- und Rechtsfragen richten sich nach Behandlungskontext und geltenden Vorschriften.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.