Bei der Überlappung in der Fertigung wird ein Los in Transferlose aufgeteilt. Der nächste Arbeitsgang kann mit einer fertigen Teilmenge starten, während der vorherige Prozess den Rest noch bearbeitet. Dadurch sinkt potenziell die Durchlaufzeit.
Das Verfahren erfordert abgestimmte Arbeitsgänge und geeignete Transport- oder Zwischenpuffer. Es kann zusätzliche Rüst- und Transportaufwände erzeugen. Wird ein Fehler erst später entdeckt, kann sich Nacharbeit außerdem auf bereits weiterbearbeitete Teile ausweiten.
Ob die Überlappung sinnvoll ist, hängt von Bearbeitungszeiten, Losgrößen, Qualitätssicherung und Materialfluss ab. Kleine Transferlose allein garantieren keinen schnelleren Gesamtprozess.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Durchlaufzeitgewinn gegen Zusatzaufwand und Qualitätsrisiken abgewogen.