Der Wirtschaftskreislauf stellt vereinfacht dar, wie Güter, Dienstleistungen und Produktionsfaktoren zwischen wirtschaftlichen Akteuren fließen und welche Zahlungen ihnen gegenüberstehen.
Einfacher Kreislauf
Im einfachen Modell bieten Haushalte den Unternehmen Produktionsfaktoren wie Arbeit an und erhalten dafür Einkommen, zum Beispiel Löhne. Unternehmen stellen Güter und Dienstleistungen bereit; Haushalte kaufen sie mit ihrem Einkommen. Der reale Faktorstrom und der Konsumgüterstrom werden von gegenläufigen Geldströmen begleitet.
Erweiterte Modelle beziehen Staat, Banken beziehungsweise Finanzsektor und Ausland ein. Dann erscheinen auch Steuern, Transfers, Ersparnisse, Investitionen, Importe und Exporte. Ein geschlossener Kreislauf ist ein bewusst vereinfachtes Modell ohne Außenbeziehungen; er ist nicht die vollständige Beschreibung einer realen Volkswirtschaft.
Der Kreislauf hilft, Einkommen und Ausgaben zusammenzudenken. Er zeigt weder automatisch, wie gerecht Einkommen verteilt sind, noch erklärt er allein Konjunktur oder Preisentwicklung.
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Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Faktor- und Güterströme sowie Gegenströme korrekt zugeordnet.