Die Äquivalenzziffernkalkulation ist ein Verfahren der Kostenrechnung für artverwandte Produkte, deren Herstellungskosten in einem nachvollziehbaren Verhältnis stehen. Äquivalenzziffern drücken dieses Verhältnis aus; ein Produkt dient häufig als Basistyp mit Ziffer 1.
Vereinfachter Ablauf
- Mengen der Produktarten erfassen und mit ihren Äquivalenzziffern gewichten.
- Gesamtkosten durch die Summe der Recheneinheiten teilen.
- Kosten je Produktart aus Kosten je Recheneinheit und zugehöriger Ziffer berechnen.
Die Methode setzt voraus, dass Produkte ausreichend ähnlich sind und die Kostenverhältnisse plausibel abgebildet werden. Ändern sich Fertigungsaufwand, Material oder Ausschuss, müssen Ziffern überprüft werden. Mehrstufige Prozesse oder stark unterschiedliche Produkte benötigen oft andere Verfahren.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Rechenschritte und Eignungsvoraussetzungen erklärt.