Eine Artikelerfolgsrechnung ordnet Erlöse und Kosten einem Produkt oder Artikel zu, um dessen Beitrag zum Unternehmensergebnis zu beurteilen. Im Handel kann der Verkaufserlös abzüglich des Wareneinsatzes als Rohertrag beziehungsweise Handelsspanne ausgewiesen werden.
Ein Deckungsbeitrag ergibt sich, wenn den Erlösen die für die gewählte Stufe relevanten variablen Kosten gegenübergestellt werden. Weitere artikelbezogene Kosten – etwa Logistik, Retouren oder Verkaufsförderung – können je nach Verfahren einbezogen werden. Nicht direkt zurechenbare Gemeinkosten werden nach nachvollziehbaren Schlüsseln verteilt oder separat betrachtet.
Das Ergebnis hängt daher davon ab, welche Kostenstufe ausgewiesen wird. Ein positiver Deckungsbeitrag bedeutet nicht automatisch, dass ein Artikel allein nach Vollkosten profitabel ist; umgekehrt kann ein Artikel trotz niedriger Marge strategisch wichtig sein.
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.