Benchmarking in der Logistik vergleicht Kennzahlen oder Abläufe eines Unternehmens mit internen Bereichen, früheren Ergebnissen oder externen Referenzwerten. Beispiele sind Kosten je Sendung, Lagerumschlag, Termintreue oder Kommissionierleistung.

Vergleich richtig gestalten

Vor dem Vergleich müssen Kennzahlendefinition, Zeitraum, Produktmix, Servicegrad und Kostenabgrenzung zusammenpassen. Ein niedrigerer Wert ist nicht automatisch besser: geringere Lagerbestände können etwa mit längeren Lieferzeiten erkauft sein.

Benchmarking liefert Hinweise, aber keine Erklärung für Unterschiede. Erst eine Ursachenanalyse zeigt, welche Praktiken übertragbar sind. Externe Daten sollten nur rechtmäßig und unter Wahrung von Vertraulichkeit und Wettbewerbsvorschriften verwendet werden.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Vergleichbarkeit und Ursachenanalyse als Voraussetzung hervorgehoben.