Logistikoutsourcing bedeutet, dass ein Unternehmen Leistungen wie Transport, Lagerung, Kommissionierung oder Retourenabwicklung ganz oder teilweise an einen Dienstleister vergibt. Der Umfang kann von einzelnen Touren bis zur Steuerung eines größeren Logistiknetzes reichen.
Entscheidung und Vertrag
Verglichen werden Gesamtkosten, Servicequalität, Flexibilität, Know-how und Investitionsbedarf. Ein Vertrag sollte Leistungsumfang, Kennzahlen, Datenzugang, Haftung, Ausnahmen, Notfallpläne und Regeln für Änderungen festlegen. Auch Übergangskosten und interne Steuerungsaufgaben bleiben zu berücksichtigen.
Outsourcing überträgt die tägliche Leistung, aber nicht automatisch alle Verantwortung und Risiken. Abhängigkeit von einem Anbieter, Informationssicherheit und Ausstiegsmöglichkeiten sollten regelmäßig geprüft werden.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Entscheidungskriterien, Vertrag und Steuerungsverantwortung ergänzt.