Finanzplanung plant die erwarteten Einzahlungen und Auszahlungen eines Unternehmens. Sie soll zeigen, wann Liquidität benötigt wird, welche Finanzierung verfügbar ist und ob das Unternehmen fällige Verpflichtungen bedienen kann.
Planungshorizonte und Daten
Eine kurzfristige Liquiditätsplanung betrachtet beispielsweise die kommenden Wochen oder Monate. Mittel- und langfristige Finanzpläne verbinden Absatz, Beschaffung, Personal, Investitionen und Finanzierung. Rechnungen sind zeitlich zuzuordnen: Ein Umsatz kann verbucht sein, bevor der Kunde zahlt; eine Investition kann eine Auszahlung verursachen, die über mehrere Jahre abgeschrieben wird.
Szenarien für verspätete Zahlungen, Umsatzrückgänge oder höhere Kosten machen Risiken sichtbar. Regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche helfen, die Planung anzupassen. Ein Finanzplan ist eine Prognose und keine Garantie für künftige Liquidität.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Liquiditäts- und Erfolgsplanung voneinander abgegrenzt.