Die Frequenz-Relevanz-Analyse für Probleme (FRAP) ordnet Beschwerden oder Prozessprobleme nach zwei Kriterien: Wie häufig treten sie auf und wie bedeutsam sind ihre Folgen? Die Ergebnisse lassen sich in einer Vier-Felder-Matrix darstellen.

Häufige und schwerwiegende Probleme können zuerst untersucht werden. Seltene Ereignisse können dennoch hohe Risiken bergen; Häufigkeit allein bestimmt daher keine Priorität. Die Bewertung der Relevanz braucht nachvollziehbare Kriterien und geeignete Daten.

FRAP zeigt Prioritäten, aber nicht automatisch Ursachen oder Lösungen. Für Verbesserungen sollte die Analyse mit Prozessbeobachtung und Ursachenprüfung verbunden werden.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.