Die Frequenz-Relevanz-Analyse ordnet Probleme, Reklamationen oder Fehler anhand zweier Fragen: Wie oft treten sie auf, und wie bedeutsam sind ihre Folgen? Eine Matrix kann helfen, häufige und schwerwiegende Fälle sichtbar zu machen.
Die Kriterien „häufig“ und „relevant“ sollten vor der Auswertung definiert werden. Kundenbeschwerden sind wichtige Hinweise, bilden aber nicht zwingend alle Betroffenen ab. Ein seltenes Sicherheitsproblem kann trotz niedriger Frequenz höchste Priorität verdienen.
Die Matrix strukturiert die Priorisierung, erklärt aber nicht die Ursache. Ursachenanalyse, Prozessdaten und Rückmeldungen aus verschiedenen Quellen sollten folgen.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.