Der G-Wert bezeichnete in einer früheren Plakat-Media-Analyse eine Kennzahl zur Bewertung einzelner Plakatstellen. In die Bewertung flossen unter anderem Verkehrsfrequenz und standortbezogene Kriterien wie Sichtbarkeit, Blickwinkel, Kontaktchance und Umfeld ein.

Der Wert sollte die potenzielle Leistungsfähigkeit eines Standorts vergleichbar machen. Er war jedoch an das jeweilige Erhebungs- und Bewertungsverfahren gebunden und ist keine universelle Maßeinheit für Werbewirkung. Eine rechnerisch hohe Standortbewertung beweist weder, dass einzelne Personen das Plakat wahrnehmen, noch dass eine Kampagne ihr Kommunikationsziel erreicht.

Bei aktuellen Außenwerbeplanungen sind die heute verwendeten Reichweiten- und Kontaktmodelle des jeweiligen Anbieters maßgeblich. Historische G-Werte sollten nur mit Angabe des Messsystems und des Zeitstands interpretiert werden.

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.