Gesetzliche Kennzeichnungspflichten sind je nach Produktgruppe unterschiedlich. Sie können etwa Inhaltsstoffe, Materialzusammensetzung, Herkunft, Allergene, Energieverbrauch, Warnhinweise oder verantwortliche Wirtschaftsakteure betreffen. Es gibt keine einzige Kennzeichnungsvorschrift, die nur für Textilien und Lebensmittel gilt.

EU- und nationale Regeln

Für Textilerzeugnisse gelten unionsweite Vorgaben zur Faserzusammensetzung und ergänzende nationale Durchsetzungsvorschriften. Lebensmittel müssen nach EU-Recht unter anderem Zutaten, Allergene und Nährwertangaben ausweisen; für Spielzeug, Elektrogeräte, Kosmetika und andere Waren gelten eigene Regeln.

Unternehmen sollten die jeweils einschlägige Produktverordnung, Sprache, Platzierung und Online-Informationspflichten prüfen. Kennzeichnungen müssen zutreffend, lesbar und aktuell sein.

Quellen und Prüfstand

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Veraltete deutsche Gesetzesbezeichnung und zu enge Branchenliste entfernt.