Der Informationsgrad beschreibt allgemein, wie gut eine Person oder Organisation für eine bestimmte Entscheidung informiert ist. Eine einfache Lehrbuchdarstellung setzt vorhandenes Wissen ins Verhältnis zu den Informationen, die für die Entscheidung als notwendig angesehen werden.

Diese Formel ist kein universell messbarer Kennwert: Welche Informationen notwendig sind, hängt von Entscheidung, Person und Situation ab. Verfügbarkeit allein genügt nicht; Informationen müssen auch verständlich, aktuell und verlässlich sein.

In Märkten können Anbieter und Käufer unterschiedlich gut informiert sein. Transparente Produktangaben, Beratung und nachvollziehbare Vergleichsmöglichkeiten können solche Informationsunterschiede verringern. Mehr Information verbessert Entscheidungen aber nicht automatisch, wenn sie widersprüchlich, überladen oder irreführend ist.

Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Definition, Abgrenzung und Rechenbeispiel geprüft.