Innovationsmanagement umfasst die Planung und Steuerung von Vorhaben, mit denen neue oder wesentlich verbesserte Produkte, Dienstleistungen, Prozesse oder Geschäftsmodelle entstehen. Innovation kann in produzierenden Betrieben ebenso wie in Dienstleistungen, Verwaltung und digitalen Angeboten stattfinden.
Typischer Prozess
Unternehmen beobachten Kundenbedürfnisse und Veränderungen, entwickeln Ideen, wählen Vorhaben aus, erproben Lösungen und bereiten Einführung und Skalierung vor. Rückmeldungen aus Tests können dazu führen, dass ein Konzept angepasst oder beendet wird.
Der Prozess ist nicht vollständig linear. Markt, Technik und Regulierung können sich ändern; frühe Annahmen müssen deshalb überprüft werden. Ein Innovationsportfolio sollte Risiken, Ressourcen und mögliche Abhängigkeiten berücksichtigen, statt nur möglichst viele Projekte zu starten.
Umsetzung
Eine Innovation schafft erst dann betrieblichen Nutzen, wenn sie für Nutzerinnen und Nutzer relevant, technisch umsetzbar und wirtschaftlich tragfähig ist. Kennzahlen wie Zeit bis zur Markteinführung oder Anteil neuer Produkte müssen im passenden Kontext interpretiert werden. Dienstleistungsinnovationen können auch organisatorisch oder im Kundenerlebnis liegen und sind nicht auf Forschungsabteilungen angewiesen.
Quellen und Prüfstand
Inhaltlich überarbeitet am 2026-10-13. Innovationsarten und Prozessunsicherheit aktualisiert.